Nomadic Naali
Ein Wildniscamp am Rand des Polarkreises, wo ein Rudel entscheidet, wie man reist
Die Nasenspitze ist eiskalt. Bei jedem Ausatmen entstehen kleine Wolken, als würde der Atem gefrieren. Die Sonne scheint, und am gefrorenen See glitzert der Schnee so dahin. Die Natur beruhigt einen – gerade weil es hier so wenig gibt, das man ansehen könnte. Absolute Stille. Man hört nur die Pfoten der Hunde, die bei jedem Schritt im Schnee knirschen. Und trotzdem spürt man eine wohlige Wärme – weil man einfach zufrieden ist.
Vor allem im Winter, wenn alles tief verschneit ist und der See zugefroren ist, wirkt die Landschaft fast surreal. Es gibt Tage, an denen man einfach nur den Schnee unter den Füssen hört und sonst nichts.
— Markus, Betreiber Nomadic Naali
Man fährt mit dem Huskyschlitten durch verschneite Wälder und über zugefrorene Seen, über offene Flächen, und manchmal sieht man ein Rentier am Waldrand stehen oder ein paar Tierspuren im Schnee.